„Die einzige Möglichkeit, Menschen zu motivieren, ist die Kommunikation.”
Lee Iacocca (*1924), amerik. Topmanager


14.11.2010

Skiklub startet Schneetraining auf dem Stubaier Gletscher

Der Skiklub Bad Reichenhall ist mit einem dreitägigen Trainingsaufenthalt auf dem Stubaier Gletscher in die neue Skisaison gestartet. Nach mehreren Monaten ohne skifahrerische Aktivitäten stand zunächst die Gewöhnung ans neue Material im Vordergrund.
Bei besten Schnee-, aber gemischten Wetterverhältnissen wurde die Gelegenheit genutzt, um auch an der Rennlauftechnik zu feilen. Als großer Vorteil erwies sich heuer wieder die Unterkunft auf der Dresdner Hütte, die direkt an der Mittelstation der Gletscherbahn liegt. So blieben die täglichen Anfahrten zum Lift erspart. Nach dem Skifahren und am Abend standen ausgedehnte Pokerpartien, ein Kicker-Fußballturnier und natürlich ausgiebiges Chillen auf dem Programm. Die Trainer Stefan Häusl und Sepp Ringlstätter freuten sich über die tolle Stimmung in der Gruppe und das Engagement, mit dem die jungen Rennläufer bei der Sache waren.


08.10.2010:

Erster Wettbewerb des Skiwinters

Kaum sind die Sommerferien vorbei, wirft auch schon wieder der kommende Skiwinter seine Schatten voraus. Bereits Mitte September waren die Schüler-Jahrgänge 1996 bis 1999 beim sog. Kondi-Wettbewerb im Rahmen des Sparkassen-Cups des SV Chiemgau gefordert. In einer von der TG Berchtesgaden gewohnt perfekt organisierten Veranstaltung wurden Kraft, Ausdauer sowie koordinative Fähigkeiten der StarterInnen getestet.

Der Reichenhaller Skiklub war dabei leider nur mit einer Teilnehmerin vertreten, da unsere Rennläufer des männlichen Geschlechts mit Verletzungs- und vor allem Motivationsproblemen zu kämpfen hatten. Somit war es Christina Rohrbacher vorgehalten, die Fahnen unseres Vereins hoch zu halten. Und das meisterte sie wahrlich mit Bravour.

Zuerst mussten sich die TeilnehmerInnen in der Berchtesgadener Rodlerhalle beim Hindernissprint, in einem Oberkörperkraft- und einem Gleichgewichtsparcour beweisen. Hier konnte sich Christina zweimal auf einem ausgezeichneten 6. Rang behaupten. Lediglich bei der Gleichgewichtsübung kostete sie ein kleiner Konzentrationsfehler eine vordere Platzierung. Zur 4. Station siedelten die Wettkämpfer und Betreuer um an den Aschauer Weiher zum Geländelauf. Trotz Trainingsrückstand erreichte die als starke Läuferin bekannte Christina auch hier einen beachtlichen 8. Platz. An der abschließenden Station wurden die StarterInnen zum Bergsprint am Aufsprunghügel der Kälbersteinschanze „gebeten“. Hier konnte Christina nochmal all ihre Stärken ausspielen und landete mit einem Rückstand von nur 1,5 Sek. auf die Bestzeit auf einem ausgezeichneten 4. Platz.

In der Endabrechnung bedeutete dies für Christina einen 8. Platz in der Gesamtwertung (unter 24 Starterinnen) sowie Rang 5 in ihrer Altersklasse S14. Sicherlich wäre ohne dem Missgeschick beim Balancieren noch wesentlich mehr drin gewesen. Wenn man aber bedenkt, dass sich die vorderen Ränge fast ausschließlich Starterinnen aus den Stützpunktmannschaften sicherten (welche natürlich einen wesentlich größeren Trainingsumfang bewältigt haben), ist Christinas Leistung gar nicht hoch genug einzuordnen.